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Einbruchschutz in der Urlaubszeit

Neben soliden Schlössern und gesicherten Fenstern spielt beim Einbruchschutz während der Urlaubszeit auch das eigene Verhalten eine wichtige Rolle. Kleine Gewohnheiten rund um Timing und Nachbarschaft machen ein Zuhause für Einbrecher deutlich unattraktiver.

Wer verreist, sollte darauf achten, dass das eigene Zuhause während der Abwesenheit weiterhin bewohnt wirkt. Ein überquellender Briefkasten, tagelang unangetastete Mülltonnen oder durchgehend heruntergelassene Rollläden gehören zu den ersten Anzeichen, an denen aufmerksame Einbrecher eine leerstehende Wohnung erkennen. Diese Signale lassen sich mit wenig Aufwand vermeiden, wenn man sich bereits vor der Abreise ein paar Minuten Zeit für die Organisation nimmt.

Auch der Zeitpunkt und die Art der Abreise spielen eine Rolle. Wer den Koffer sichtbar am helllichten Tag vor dem Haus verlädt und dabei ausführlich mit Nachbarn über die Reisedauer spricht, macht die eigene Abwesenheit unnötig publik. Diskretion beim Verladen und ein zurückhaltender Umgang mit Reiseinformationen im Bekanntenkreis kosten nichts und verringern das Risiko spürbar.

Nachbarschaft und Alltagsroutine nutzen

Am einfachsten gelingt das mit Unterstützung aus der Nachbarschaft. Wer regelmäßig den Briefkasten leert, gelegentlich die Mülltonne herausstellt oder ab und zu vor dem Haus parkt, sorgt für ein unauffälliges Bild von außen. Eine Zeitschaltuhr für Lampen im Wohn- oder Flurbereich ergänzt diesen Eindruck, indem sie abends für wechselnde Beleuchtung sorgt, ohne dass jemand tatsächlich zu Hause sein muss. Wer mag, kann zusätzlich vereinbaren, dass die Nachbarn hin und wieder die Rollläden bewegen, damit auch dieses Detail nicht durchgehend gleich bleibt.

Auch beim Thema Reiseplanung lohnt sich Zurückhaltung. Urlaubsfotos und konkrete Abreisedaten sollten möglichst nicht öffentlich in sozialen Netzwerken geteilt werden, solange die Reise noch andauert. Solche Informationen lassen sich leicht auswerten und verraten unter Umständen genau, wie lange ein Haus oder eine Wohnung ungeschützt bleibt. Erst nach der Rückkehr spricht nichts dagegen, die schönsten Momente der Reise zu teilen.

Diese organisatorischen Maßnahmen ersetzen jedoch keine solide technische Absicherung. Welche baulichen und elektronischen Schritte zusätzlich sinnvoll sind, etwa bei Fenstern, Türen oder einer Alarmanlage, erklären wir ausführlich im Beitrag Urlaub: So schützen Sie Ihr Zuhause. Insbesondere Fenster im Erdgeschoss gelten als beliebter Angriffspunkt; wie sich diese nachrüsten lassen, lesen Sie im Ratgeber Fenstersicherung nachrüsten. Wer über eine Umstellung auf elektronische Schließtechnik nachdenkt, findet einen Überblick im Beitrag Smart Locks – Vor- und Nachteile.

Sollten Sie nach der Rückkehr aus dem Urlaub Spuren eines Einbruchsversuchs am Schloss feststellen oder ein Schloss vorsorglich austauschen wollen, erreichen Sie uns unter 01516 - 108 16 61; wir vermitteln Ihnen dann einen Kooperationspartner in Ihrer Nähe.

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